Simon Wiesenthal Gertraud Knoll Andreas Moelzer Willi Resetarits
Fr. 29. 12. 2000 um 22:00 Uhr und Mo. 01. 01. 2001 um 16:00 Uhr
"Die Gutmenschen"

  und
"Simon Wiesenthal, ein Porträt "

"Die Gutmenschen"

Seit einiger Zeit ist ein sonderbares Schimpfwort in Mode: Gutmensch. Damit sind unter anderem jene Menschen gemeint, die sich für die Integration von Flüchtlingen und Ausländern einsetzen.
ALPHA-Österreich untersucht die gesellschaftlichen Veränderungen, die den Begriff "Gutmensch" zum Schimpfwort werden ließen. In den Augen mancher Realpolitiker, die sich nur allzu gerne auf sogenannte Sachzwänge berufen, wenn sie unsoziale Gesetze beschließen, lassen sich die "Gutmenschen" naiv und gutgläubig missbrauchen. Der engagierte Filmemacher Andreas Gruber zeigt, wie sich am Thema "Flüchtlinge" und "Asylanten" immer wieder die Geister scheiden.

Dabei kommen unter anderem die Superintendentin Gertraud Knoll, der Musiker Willi Resetarits, der Kulturberater Andreas Mölzer und der Psychoanalytiker Arno Gruen zu Wort. Arno Gruen erläutert unter anderem die absolute Notwendigkeit von Mitgefühl als politische Kategorie.
Präsentiert werden unterschiedliche Beispiele von Flüchtlingsschicksalen und die Motivation der "Gutmenschen" zu helfen. Der Impuls zum Handeln entsteht dabei nicht aus dem Wunsch zur Selbstdarstellung oder Wichtigtuerei, sondern beim konkreten Anblick und der "Wahrnehmung des Leids des anderen" Die Helfer schildern jenen Augenblick, der sie veranlasst hat, aktiv zu werden. Aber es wird auch die Hilflosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht gezeigt.

Ein neues Schimpfwort
Ab dem Zusammenbruch des Kommunismus ist das Schimpfwort "Gutmensch" im Umlauf. Mit österreichischer Verspätung taucht das Wort nun als Kampfvokabel in
der heimischen politischen Auseinandersetzung auf. In einer sonderbaren Allianz benutzen die politische Rechte, der Zeitgeist-Feullietonist, aber auch die Zyniker der Machtpolitik das Schimpfwort vom "Gutmenschen" und diskreditieren damit gleichermaßen politische Forderungen nach gesellschaftlicher Solidarität. In dem Film von Andreas Gruber geht es nicht nur um "Die Gutmenschen" an sich, sondern um die gesellschaftlichen Veränderungen, die hinter der Verwendung des Reizvokabels "Gutmensch" als Schimpfwort zum Ausdruck kommen. An konkreten Schicksalen von Flüchtlingen an den Schengener Aussengrenzen - von der spanischen Enklave Ceuta bis zur österreichisch - ungarischen Grenze - entzündet sich ganz besonders heftig die politische Auseinandersetzung um die "Gutmenschen". Während sich die Kritiker als "politische Realisten" verstehen, und damit möglicherweise das Faktische zur Norm machen, setzen die als "Gutmenschen" beschimpften mit konkreten Hilfsprojekten (Integrationshaus etc) ihre Hoffnung auf Veränderbarkeit entgegen.


Die befragten Persönlichkeiten
Zu Wort kommen in dieser Auseinandersetzung:
Superintendentin Gertraud Knoll, der Musiker Willi Resetarits alias Ostbahn Kurti (Integrationshaus), die ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin Brigitte Sonnberger, der Rhetorikprofessor Walter Jens, der Philosoph 
K.P Liessmann,
die Theologen Jozef Niewiadomski und Johann Baptist Metz, der Kulturberater Andreas Mölzer, der Biologe Ernst Ulrich von Weizsäcker (Der mißbrauchte Darwin) und der Psychoanalytiker Arno Gruen.


Lebenslauf Andreas Gruber

  • geb. am 02.11.1954 in Wels, Österreich
  • Volksschule, Gymnasium in Wels, Matura 1973
  • 1974-1982
  • Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien, Abteilung Film und Fernsehen, Studienrichtungen Drehbuch und Regie; Mag. art.
  • 1975-78 Ausbildung zum Sozialarbeiter, Diplom mit Auszeichnung Zusatzausbildung in Gesprächsführung nach Rogers
  • 1978-80 Vorsitzender der Hochschülerschaft an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien
  • seit 1978 freiberufluch als Drehbuchautor und Regisseur im Film/Fernsehbereich tätig
  • seit 1981 wieder in Wels wohnhaft
  • 1984 Gründung der Provinz-Film International, geschäftsführender Gesellschafter
  • 1986 Eheschließung mit Birgit Hager
  • Kinder: Anna geb.: 1984, Simon geb.: 1987, Lena geb.: 1991
  • 1990-94 Mitglied im Landeskulturbeirat O.Ö.
  • 1991-94 Kulturstadtrat in Wels
  • seit 1990 umfangreiche Lehr- und Vortragstätigkeit (Film/Fernsehen) im In- und Ausland, diverse Veröffentlichungen
  • seit März 1995 Vorsitzender von SOS-Menschenrechte

 

Andreas Gruber über  "DIE GUTMENSCHEN:"
"Grundsätzlich suche ich in meiner filmischen Arbeit, ganz besonders wenn es
um Dokumentarfilm geht, Themen, die mich auch persönlich interessieren und bewegen. Mein ganz besonders Interesse - aus meiner Biographie leicht verständlich - gilt dem Politischen. Es ist mittlerweile durchaus ein Kampf geworden gegen das durchgängige Prinzip von Ablenkung und Zerstreuung solche Themen durchzusetzen, aber das reizt mich dann auch wieder. Gerade in einer Zeit, wo fälschlicherweise von einer Repolitisierung gesprochen wird, gilt meine Aufmerksamkeit gesellschaftspolitischen Entwicklungen und Auseinandersetzungen, die mir von nachhaltiger Relevanz erscheinen. Dabei werden diese Auseinandersetzungen - wohl auch, um Ohnmacht zu verbergen - auf einer symbolischen Ebene und mit bestimmten Reizvokabeln geführt. "Gutmensch" ist so ein Wort, wobei man dem Wort an sich nicht soviel Bedeutung schenken muß. Was aber dahintersteht als politische Strategie, ist sehr, sehr ernst zu nehmen. Bislang war es zumindest rhetorischer Konsens, daß eine Gesellschaft, ein Gemeinwesen als Grundlage ein Mindestmaß an Solidarität und Mitgefühl der Menschen untereinander braucht, auch wenn es faktisch dann ganz anders aussieht. Als Alarmsiganl ist aber zu werten, wenn nun zunehmend öffentlich und geradezu bekennerisch solidarisches Handeln für obsolet erklärt und solidarisches Handelnde lächerlich gemacht werden."

 

Ausschnitte aus den Interviews im Film:

Ostbahn Kurti:
"Nie hat irgendjemand das Wort Gutmensch zur Selbstdefinition verwendet, nie
hat wer gesagt, wir sind so gut, wir sind die Gutmenschen."

Andreas Mölzer: "Gutmensch ist der erste Begriff, wo es der Rechten gelungen ist, diese Vorherrschaft der Alt68iger im Diskurs zu brechen."

Getraud Knoll: "...diese Angst, gegen das Faktische, so wie es ist, gibt es nichts entgegenzusetzen und das ist eine Bankrotterklärung an die Zukunft."

Walter Jens: "Was mich mit am meisten empört ist die Selbstgewißheit vieler Menschen, die nicht daran denken: dir könnte es ja auch so gehen. (wie den Flüchtlingen.)"

J.B. Metz: "Es gibt ein Apartheitsdenken, einen Mythos der Leidfreiheit in unserer Gesellschaft und am Schluß stehen wir da mit aller Mitleidlosigkeit als apathisch Durchgekommene der Geschichte."

Jozef Niewiadomski: "......daß das Faktische zum Normativen erhoben wird ist die Gefahr für jede politische Kultur."

Ernst Ulrich von Weizsäcker: "Kulturelle Vielfalt, sprachliche Vielfalt usw. sind wirklich Werte. Alles, ob es nun autoritär oder marktwirtschaftlich ist, was lediglich auch Reduktion von Vielfalt auf die Monotonie hinausläuft, ist ein kultureller und zivilisatorischer Rückschritt."

 

 

"Simon Wiesenthal, ein Porträt"

Während andere ihre Pension genießen, sitzt er mit 91 Jahren noch täglich in seinem Büro im Jüdischen Dokumentationszentrum. Die Arbeit von Simon Wiesenthal kennt kein Ablaufdatum, sie ist der Erinnerung an den Holocaust gewidmet. "Plichterfüllung endet dort wo, Unrecht beginnt, und Vergessen öffnet die Türe für die Wiederholung der Geschichte". Diese moralische Leitmotiv bildet das Verbindungselement zwischen seiner Suche nach Kriegsverbrechern , dem Engagement für Wiedergutmachung, den Mahnungen nach ehrlicher Vergangenheitsbewältigung und dem Auftreten gegen Rassismus und  Ausländerfeindlichkeit. 
Andreas Nowak versucht  in seinem Porträt von Simon Wiesenthal vieles bisher Unbekanntes aus dessen Leben zu beleuchten, vor allem seine Gefühlswelt, das Wachsen der jüdischen Identität, den persönlichen Umgang mit Erinnerung, Trauer und Verlust.

Einer der letzten Zeitzeugen
Simon Wiesenthal, der am 31.Dezember 2000 seinen 92. Geburtstag feiert, ist einer der letzten lebenden Zeitzeugen. Als Untertan Franz Josephs 1908 in Galizien geboren, erlebte er als Kind den Untergang der Habsburgermonarchie und den damit verbundenen Untergang der kulturellen und religiösen Vielfalt des ostjüdischen Lebens vor dem Holocaust. Dem kurzen politischen Intermezzo des polnischen Nationalstaates machte zuerst die sowjetische und dann die deutsche Besetzung ein Ende. Wiesenthal litt unter linken und rechtem Terror, doch der der Nazis sollte sein Leben nachhaltig verändern. Aus dem erfolgreichen Architekten wurde ein Zwangsarbeiter und gequälter KZ-Häftling, der nach 1945 nicht mehr in seinen Beruf zurückkehrte, um fortan im Namen der Gerechtigkeit untergetauchte NS-Mörder zu suchen, materiell und moralisch unterstützt vom Ausland. 
1100 Kriegsverbrecher konnte er aufspüren. Adolf Eichmann oder der KZ-Kommandant Franz Stangl wären ohne seine Hilfe nie gefasst worden.

Ablehnung in Österreich
In Österreich, Wiesenthals Wahlheimat nach 1945, gehörten Misstrauen, Distanz und Ablehnung zu den dauerhaften Wegbegleitern. Als ungebetener, aber gleichzeitig erfolgreichster Mitarbeiter der österreichischen Nachkriegsjustiz enttarnte er die Opferrolle als Lebenslüge und blieb daher der politischen Elite des Landes immer suspekt. Die häufige Kritik am politischen Kuschelkurs gegenüber hochrangigen ehemaligen Nazis verschärfte den Konflikt mit der Republik. Er gipfelte 1975 in der Auseinandersetzung mit Bruno Kreisky. Wiesenthal wäre Kollaborateur der Gestapo, meinte der Kanzler. Ein Streit zwischen "zwei Blättern vom selben Stamm", Wiesenthal ist psychisch damit bis heute nicht fertig geworden. Die nach der Waldheim-Affäre verspätet in Gang gekommene Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit gehört zweifellos zu seinen bleibenden Verdiensten.

Wiesenthal wendete sich nach Kriegsende auch immer wieder gegen die These von der Kollektivschuld. Für ihn ist sie eine auf Oberflächlichkeit beschränkte Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Der ehemalige KZ-Häftling verdankt sein Überleben ehemaligen Nationalsozialisten, die trotz Parteimitgliedschaft ihre humanistischen Grundsätze bewahrten und die Teilnahme an der Bestialität verweigerten.

Mehr als zwei Wochen haben Novak und sein Kamerateam mit dem Leiter des Jüdischen Dokumentationszentrums verbracht. Mit Rücksicht auf die konditionellen Grenzen des fast 92-Jährigen reduzierte sich die tägliche Drehzeit auf maximal zwei Stunden. Erstmals gestattete Wiesenthal auch Aufnahmen in seiner Privatwohnung. Dort war es dann auch möglich, ein kurzes Interview mit seiner Frau Cyla zu führen, die öffentlich äußerst selten in Erscheinung tritt. Seit 65 Jahren ist sie Ehepartnerin, Lebensmensch und Leidensgenossin. 89 Verwandte hat das Ehepaar durch den NS-Terror verloren.

Frau Wiesenthal wollte den Schrecken der Lager so schnell wie möglich vergessen. Doch das war mit einem Ehemann, der sein Leben dem Erinnern widmete, nicht möglich. Ihre Bilanz im ORF-Gespräch: "Für mich hat der Krieg nie aufgehört."

Simon Wiesenthal - Biografie

1908: 
Am 31. Dezember wird Simon Wiesenthal in Bucac (Galizien) als Sohn von Ascher und Rosa Wiesenthal geboren.

1915-1927:
Wiesenthals Vater fällt im Ersten Weltkrieg als Reserveoffizier der k. u. k. Armee, die Familie kommt nach Wien. Da der Aufbau einer neuen Existenz in der Reichshauptstadt nur schwer gelingt, kehrt man bald wieder nach Galizien zurück. In zweiter Ehe heiratet die Mutter einen Ziegelfabrikanten.

1928:
Abschluss des Gymnasiums in Bucac, ein Technik- und Architekturstudium in Lemberg wird Simon Wiesenthal auf Grund einer Quotenbeschränkung für Juden verwehrt, so inskribiert er auf der TU Prag und schließt dort 1932 sein Studium ab.

1936:
Heirat mit Cyla Müller und Eröffnung eines Architekturbüros in Lemberg

1939:
Einmarsch der Sowjets in Ostpolen, Beginn der Repressionen gegen jüdische Händler und "Kapitalisten". Der Stiefvater wird eingesperrt, enteignet und stirbt schließlich an den Folgen der Haft. Wiesenthal muss sein Architekturbüro schließen und darf nur mehr als Techniker arbeiten.

1941-1945:
Nach dem Einmarsch der Nazis in Polen wird Wiesenthal verhaftet und durchlebt in den folgenden Jahren alle Facetten des nationalsozialistischen Terrors: Getto, Zwangsarbeit und mehrere Konzentrationslager, als Häftling des KZs Mauthausen wird er am 5. Mai 1945 von den Amerikanern befreit.

Das Ehepaar Wiesenthal hat durch den Massenmord 89 Familienmitglieder verloren. Seine ebenfalls totgeglaubte Frau findet Simon Wiesenthal nach Kriegsende wieder, die Nazis hatten sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt.

1945-1954:
Gleich nach Kriegsende beginnt Wiesenthal für das US War Crimes Office zu arbeiten, 1947 gründet er gemeinsam mit anderen Überlebenden des Holokaust in Linz das Jüdische Dokumentationszentrum zur Ausforschung untergetauchter NS-Täter. Doch beschleunigt durch den Kalten Krieg und die Amnestie-Politik der österreichischen Regierung lässt das Interesse an der Aufklärung von Kriegsverbrechen rasch nach. 1954 schließt Wiesenthal sein Linzer Büro und behält sich lediglich das Dossier über Adolf Eichmann.

1955-1961:
Arbeit für karitative Organisationen und Übernahme der Direktion einer Immigranten-Schule in Israel, parallel Fortsetzung der Suche nach Adolf Eichmann, mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes gelingt am 11. Mai 1960 der spektakuläre Erfolg. Der Organisator des Massenmordes wird in Argentinien gefasst und in Israel vor Gericht gestellt. 1961 gründet Wiesenthal, diesmal in Wien, ein Jüdisches Dokumentationszentrum, um Eichmanns untergetauchte, vorwiegend österreichische Mitarbeiter vor Gericht zu bringen.

1962-2000:
In den sechziger und siebziger Jahren findet Simon Wiesenthal eine Reihe hochrangiger NS-Täter, darunter u. a.: Erich Rajakowitsch (Eichmann-Stellvertreter in Holland), Franz Novak ( für die Bahntransporte der Juden in die Vernichtungslager verantwortlich), Robert Verbeelen (flämischer SS-Führer mit österreichischer Staatsbürgerschaft), Franz Murer (Judenreferent im Getto Wilna), Hermine Braunsteiner (Aufseherin in Majdanek), Franz Stangl (Kommandant der polnischen Vernichtungslager Treblinka und Sobibor). Insgesamt hat Simon Wiesenthal mehr als 1.100 Kriegsverbrecher aufgespürt, 1975 kommt es zum Konflikt mit Bundeskanzler Kreisky über die SS-Vergangenheit des damaligen FPÖ-Vorsitzenden Friedrich Peter.

Seit Kriegsende engagiert sich Wiesenthal auch für die Rückgabe arisierter Vermögen und angemessene Opferentschädigungen.

Im Ausland wurde seine Arbeit bereits ab den frühen siebziger Jahren durch unzählige Ehrendoktorate, Auszeichnungen, Ehrenbürgerschaften, Simon-Wiesenthal-Zentren, aber auch durch die Nominierung für den Friedensnobelpreis gewürdigt. Das Verhältnis zur Republik Österreich blieb bis Anfang der neunziger Jahre kühl und distanziert. Am 9. August 2000 erhielt er die höchste zivile Auszeichnung der USA: die "Presidential Medal for Fredom". Am 25. Oktober 2000 wurde das Holokaust-Denkmal am Wiener Judenplatz eröffnet, an dessen Errichtung Simon Wiesenthal wesentlichen Anteil hatte.

 

 

 

 

FACTS:
"Die Gutmenschen"

Ein neues Schimpfwort

Die befragten Persönlichkeiten

Lebenslauf Andreas Gruber
Andreas Gruber über  "DIE GUTMENSCHEN."

Ausschnitte aus den Interviews im Film

"Simon Wiesenthal, ein Porträt"

Einer der letzten Zeitzeugen

Ablehnung in Österreich

Biografie von Simon Wiesentahl


LINKS:

Das Integrationshaus in Wien

Das Simon Wiesenthal Center




zum Seitenanfang

aktualisiert am 30.12.02