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"Die
Gutmenschen"
Seit einiger Zeit ist ein sonderbares Schimpfwort in Mode: Gutmensch.
Damit sind unter anderem jene Menschen gemeint, die sich für die
Integration von Flüchtlingen und Ausländern einsetzen.
ALPHA-Österreich untersucht die gesellschaftlichen Veränderungen, die
den Begriff "Gutmensch" zum Schimpfwort werden ließen. In den
Augen mancher Realpolitiker, die sich nur allzu gerne auf sogenannte
Sachzwänge berufen, wenn sie unsoziale Gesetze beschließen, lassen sich
die "Gutmenschen" naiv und gutgläubig missbrauchen. Der
engagierte Filmemacher Andreas Gruber zeigt, wie sich am Thema "Flüchtlinge"
und "Asylanten" immer wieder die Geister scheiden.
Dabei kommen unter anderem die Superintendentin Gertraud Knoll, der
Musiker Willi Resetarits, der Kulturberater Andreas Mölzer und der
Psychoanalytiker Arno Gruen zu Wort. Arno Gruen erläutert unter anderem
die absolute Notwendigkeit von Mitgefühl als politische Kategorie.
Präsentiert werden unterschiedliche Beispiele von Flüchtlingsschicksalen
und die Motivation der "Gutmenschen" zu helfen. Der Impuls zum
Handeln entsteht dabei nicht aus dem Wunsch zur Selbstdarstellung oder
Wichtigtuerei, sondern beim konkreten Anblick und der "Wahrnehmung
des Leids des anderen" Die Helfer schildern jenen Augenblick, der sie
veranlasst hat, aktiv zu werden. Aber es wird auch die Hilflosigkeit und
das Gefühl der Ohnmacht gezeigt.
Ein neues
Schimpfwort
Ab dem Zusammenbruch des Kommunismus ist
das Schimpfwort "Gutmensch" im Umlauf. Mit österreichischer Verspätung
taucht das Wort nun als Kampfvokabel in der
heimischen politischen Auseinandersetzung auf. In
einer sonderbaren Allianz benutzen die politische Rechte, der Zeitgeist-Feullietonist,
aber auch die Zyniker der Machtpolitik das Schimpfwort
vom "Gutmenschen" und diskreditieren damit gleichermaßen
politische Forderungen nach gesellschaftlicher
Solidarität. In dem Film von Andreas Gruber
geht es nicht nur um "Die Gutmenschen" an sich, sondern
um die gesellschaftlichen Veränderungen, die hinter der Verwendung
des Reizvokabels "Gutmensch" als Schimpfwort
zum Ausdruck kommen. An konkreten Schicksalen
von Flüchtlingen an den Schengener Aussengrenzen - von
der spanischen Enklave Ceuta bis zur österreichisch - ungarischen Grenze
- entzündet sich ganz besonders heftig die politische
Auseinandersetzung um die
"Gutmenschen". Während sich die Kritiker als "politische
Realisten" verstehen, und damit möglicherweise
das Faktische zur Norm machen, setzen die als
"Gutmenschen" beschimpften mit konkreten Hilfsprojekten (Integrationshaus
etc) ihre Hoffnung auf Veränderbarkeit entgegen.
Die befragten Persönlichkeiten
Zu Wort kommen in dieser
Auseinandersetzung: Superintendentin Gertraud
Knoll, der Musiker Willi Resetarits alias Ostbahn Kurti
(Integrationshaus), die ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin Brigitte
Sonnberger, der Rhetorikprofessor Walter Jens, der
Philosoph
K.P Liessmann, die Theologen Jozef
Niewiadomski und Johann Baptist Metz, der Kulturberater Andreas
Mölzer, der Biologe Ernst Ulrich von Weizsäcker (Der mißbrauchte
Darwin) und der Psychoanalytiker Arno Gruen.
Lebenslauf
Andreas Gruber
- geb. am 02.11.1954 in Wels, Österreich
- Volksschule, Gymnasium in Wels, Matura 1973
- 1974-1982
- Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien,
Abteilung
Film und Fernsehen,
Studienrichtungen Drehbuch und Regie; Mag. art.
1975-78 Ausbildung zum Sozialarbeiter,
Diplom mit Auszeichnung Zusatzausbildung in
Gesprächsführung nach Rogers
1978-80 Vorsitzender der Hochschülerschaft
an der Hochschule für Musik und darstellende
Kunst Wien
seit 1978 freiberufluch als Drehbuchautor
und Regisseur im Film/Fernsehbereich tätig
seit 1981 wieder in Wels wohnhaft
1984 Gründung der Provinz-Film
International, geschäftsführender Gesellschafter
1986 Eheschließung mit Birgit Hager
Kinder: Anna geb.: 1984, Simon geb.: 1987, Lena geb.: 1991
1990-94 Mitglied im Landeskulturbeirat O.Ö.
1991-94 Kulturstadtrat in Wels
seit 1990 umfangreiche Lehr- und Vortragstätigkeit (Film/Fernsehen)
im In- und Ausland, diverse Veröffentlichungen
seit März 1995 Vorsitzender von
SOS-Menschenrechte
Andreas
Gruber über
"DIE GUTMENSCHEN:"
"Grundsätzlich suche ich in meiner filmischen Arbeit, ganz
besonders wenn es um Dokumentarfilm geht,
Themen, die mich auch persönlich interessieren und bewegen.
Mein ganz besonders Interesse - aus meiner Biographie leicht verständlich
- gilt dem Politischen. Es ist mittlerweile durchaus ein Kampf geworden
gegen das durchgängige Prinzip von Ablenkung und Zerstreuung solche
Themen durchzusetzen, aber das reizt mich dann auch
wieder. Gerade in einer Zeit, wo fälschlicherweise
von einer Repolitisierung gesprochen wird, gilt meine
Aufmerksamkeit gesellschaftspolitischen Entwicklungen und Auseinandersetzungen,
die mir von nachhaltiger Relevanz erscheinen. Dabei werden
diese Auseinandersetzungen - wohl auch, um Ohnmacht zu verbergen - auf
einer symbolischen Ebene und mit bestimmten Reizvokabeln geführt. "Gutmensch"
ist so ein Wort, wobei man dem Wort an sich nicht soviel Bedeutung
schenken muß. Was aber dahintersteht als politische Strategie, ist
sehr, sehr ernst zu nehmen. Bislang war es zumindest
rhetorischer Konsens, daß eine Gesellschaft,
ein Gemeinwesen als Grundlage ein Mindestmaß an Solidarität
und Mitgefühl der Menschen untereinander braucht, auch wenn es faktisch
dann ganz anders aussieht. Als Alarmsiganl ist aber zu werten, wenn
nun zunehmend öffentlich und geradezu bekennerisch
solidarisches Handeln für obsolet erklärt und
solidarisches Handelnde lächerlich gemacht werden."
Ausschnitte aus den
Interviews im Film:
Ostbahn Kurti: "Nie hat irgendjemand das Wort Gutmensch zur
Selbstdefinition verwendet, nie hat wer gesagt,
wir sind so gut, wir sind die Gutmenschen."
Andreas Mölzer: "Gutmensch ist
der erste Begriff, wo es der Rechten gelungen ist, diese Vorherrschaft
der Alt68iger im Diskurs zu brechen."
Getraud Knoll: "...diese Angst,
gegen das Faktische, so wie es ist, gibt es nichts entgegenzusetzen
und das ist eine Bankrotterklärung an die Zukunft."
Walter Jens: "Was mich mit am
meisten empört ist die Selbstgewißheit vieler Menschen, die nicht
daran denken: dir könnte es ja auch so gehen. (wie den Flüchtlingen.)"
J.B. Metz: "Es gibt ein
Apartheitsdenken, einen Mythos der Leidfreiheit in unserer Gesellschaft
und am Schluß stehen wir da mit aller Mitleidlosigkeit als apathisch
Durchgekommene der Geschichte."
Jozef Niewiadomski: "......daß
das Faktische zum Normativen erhoben wird ist die Gefahr für jede
politische
Kultur."
Ernst Ulrich von Weizsäcker: "Kulturelle
Vielfalt, sprachliche Vielfalt usw. sind wirklich Werte. Alles, ob
es nun autoritär oder marktwirtschaftlich ist, was lediglich auch
Reduktion von Vielfalt auf die Monotonie hinausläuft, ist ein kultureller
und zivilisatorischer Rückschritt."
"Simon
Wiesenthal, ein Porträt"
Während andere ihre Pension genießen, sitzt er mit 91
Jahren noch täglich in seinem Büro im Jüdischen Dokumentationszentrum. Die
Arbeit von Simon Wiesenthal kennt kein Ablaufdatum, sie ist der Erinnerung an
den Holocaust gewidmet. "Plichterfüllung endet dort wo, Unrecht beginnt,
und Vergessen öffnet die Türe für die Wiederholung der Geschichte".
Diese moralische Leitmotiv bildet das Verbindungselement zwischen seiner Suche
nach Kriegsverbrechern , dem Engagement für Wiedergutmachung, den Mahnungen
nach ehrlicher Vergangenheitsbewältigung und dem Auftreten gegen Rassismus
und Ausländerfeindlichkeit.
Andreas Nowak versucht in seinem Porträt von Simon Wiesenthal vieles
bisher Unbekanntes aus dessen Leben zu beleuchten, vor allem seine
Gefühlswelt, das Wachsen der jüdischen Identität, den persönlichen Umgang
mit Erinnerung, Trauer und Verlust.
Einer der letzten Zeitzeugen
Simon Wiesenthal, der am 31.Dezember 2000 seinen 92. Geburtstag
feiert, ist einer der letzten lebenden Zeitzeugen. Als Untertan Franz Josephs
1908 in Galizien geboren, erlebte er als Kind den Untergang der
Habsburgermonarchie und den damit verbundenen Untergang der kulturellen und
religiösen Vielfalt des ostjüdischen Lebens vor dem Holocaust. Dem kurzen
politischen Intermezzo des polnischen Nationalstaates machte zuerst die
sowjetische und dann die deutsche Besetzung ein Ende. Wiesenthal litt unter
linken und rechtem Terror, doch der der Nazis sollte sein Leben nachhaltig
verändern. Aus dem erfolgreichen Architekten wurde ein Zwangsarbeiter und
gequälter KZ-Häftling, der nach 1945 nicht mehr in seinen Beruf
zurückkehrte, um fortan im Namen der Gerechtigkeit untergetauchte NS-Mörder
zu suchen, materiell und moralisch unterstützt vom Ausland.
1100 Kriegsverbrecher konnte er aufspüren. Adolf Eichmann oder der
KZ-Kommandant Franz Stangl wären ohne seine Hilfe nie gefasst worden.
Ablehnung in
Österreich
In Österreich, Wiesenthals Wahlheimat nach 1945, gehörten Misstrauen,
Distanz und Ablehnung zu den dauerhaften Wegbegleitern. Als ungebetener, aber
gleichzeitig erfolgreichster Mitarbeiter der österreichischen
Nachkriegsjustiz enttarnte er die Opferrolle als Lebenslüge und blieb daher
der politischen Elite des Landes immer suspekt. Die häufige Kritik am
politischen Kuschelkurs gegenüber hochrangigen ehemaligen Nazis verschärfte
den Konflikt mit der Republik. Er gipfelte 1975 in der Auseinandersetzung mit
Bruno Kreisky. Wiesenthal wäre Kollaborateur der Gestapo, meinte der Kanzler.
Ein Streit zwischen "zwei Blättern vom selben Stamm", Wiesenthal
ist psychisch damit bis heute nicht fertig geworden. Die nach der Waldheim-Affäre
verspätet in Gang gekommene Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit gehört
zweifellos zu seinen bleibenden Verdiensten.
Wiesenthal wendete sich nach Kriegsende auch immer
wieder gegen die These von der Kollektivschuld. Für ihn ist sie eine auf
Oberflächlichkeit beschränkte Auseinandersetzung mit dem
Nationalsozialismus. Der ehemalige KZ-Häftling verdankt sein Überleben
ehemaligen Nationalsozialisten, die trotz Parteimitgliedschaft ihre
humanistischen Grundsätze bewahrten und die Teilnahme an der Bestialität
verweigerten.
Mehr als zwei Wochen haben Novak und sein Kamerateam mit
dem Leiter des Jüdischen Dokumentationszentrums verbracht. Mit Rücksicht auf
die konditionellen Grenzen des fast 92-Jährigen reduzierte sich die tägliche
Drehzeit auf maximal zwei Stunden. Erstmals gestattete Wiesenthal auch
Aufnahmen in seiner Privatwohnung. Dort war es dann auch möglich, ein kurzes
Interview mit seiner Frau Cyla zu führen, die öffentlich äußerst selten in
Erscheinung tritt. Seit 65 Jahren ist sie Ehepartnerin, Lebensmensch und
Leidensgenossin. 89 Verwandte hat das Ehepaar durch den NS-Terror verloren.
Frau Wiesenthal wollte den Schrecken der Lager so
schnell wie möglich vergessen. Doch das war mit einem Ehemann, der sein Leben
dem Erinnern widmete, nicht möglich. Ihre Bilanz im ORF-Gespräch: "Für
mich hat der Krieg nie aufgehört."
Simon Wiesenthal
- Biografie
1908:
Am 31. Dezember wird Simon Wiesenthal in Bucac (Galizien) als Sohn von Ascher
und Rosa Wiesenthal geboren.
1915-1927:
Wiesenthals Vater fällt im Ersten Weltkrieg als Reserveoffizier der k. u. k.
Armee, die Familie kommt nach Wien. Da der Aufbau einer neuen Existenz in der
Reichshauptstadt nur schwer gelingt, kehrt man bald wieder nach Galizien zurück.
In zweiter Ehe heiratet die Mutter einen Ziegelfabrikanten.
1928:
Abschluss des Gymnasiums in Bucac, ein Technik- und Architekturstudium in
Lemberg wird Simon Wiesenthal auf Grund einer Quotenbeschränkung für Juden
verwehrt, so inskribiert er auf der TU Prag und schließt dort 1932 sein
Studium ab.
1936:
Heirat mit Cyla Müller und Eröffnung eines Architekturbüros in Lemberg
1939:
Einmarsch der Sowjets in Ostpolen, Beginn der Repressionen gegen jüdische Händler
und "Kapitalisten". Der Stiefvater wird eingesperrt, enteignet und
stirbt schließlich an den Folgen der Haft. Wiesenthal muss sein Architekturbüro
schließen und darf nur mehr als Techniker arbeiten.
1941-1945:
Nach dem Einmarsch der Nazis in Polen wird Wiesenthal verhaftet und durchlebt
in den folgenden Jahren alle Facetten des nationalsozialistischen Terrors:
Getto, Zwangsarbeit und mehrere Konzentrationslager, als Häftling des KZs
Mauthausen wird er am 5. Mai 1945 von den Amerikanern befreit.
Das Ehepaar Wiesenthal hat durch den Massenmord 89
Familienmitglieder verloren. Seine ebenfalls totgeglaubte Frau findet Simon
Wiesenthal nach Kriegsende wieder, die Nazis hatten sie zur Zwangsarbeit nach
Deutschland verschleppt.
1945-1954:
Gleich nach Kriegsende beginnt Wiesenthal für das US War Crimes Office zu
arbeiten, 1947 gründet er gemeinsam mit anderen Überlebenden des Holokaust
in Linz das Jüdische Dokumentationszentrum zur Ausforschung untergetauchter
NS-Täter. Doch beschleunigt durch den Kalten Krieg und die Amnestie-Politik
der österreichischen Regierung lässt das Interesse an der Aufklärung von
Kriegsverbrechen rasch nach. 1954 schließt Wiesenthal sein Linzer Büro und
behält sich lediglich das Dossier über Adolf Eichmann.
1955-1961:
Arbeit für karitative Organisationen und Übernahme der Direktion einer
Immigranten-Schule in Israel, parallel Fortsetzung der Suche nach Adolf
Eichmann, mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes gelingt am 11. Mai 1960
der spektakuläre Erfolg. Der Organisator des Massenmordes wird in Argentinien
gefasst und in Israel vor Gericht gestellt. 1961 gründet Wiesenthal, diesmal
in Wien, ein Jüdisches Dokumentationszentrum, um Eichmanns untergetauchte,
vorwiegend österreichische Mitarbeiter vor Gericht zu bringen.
1962-2000:
In den sechziger und siebziger Jahren findet Simon Wiesenthal eine Reihe
hochrangiger NS-Täter, darunter u. a.: Erich Rajakowitsch
(Eichmann-Stellvertreter in Holland), Franz Novak ( für die Bahntransporte
der Juden in die Vernichtungslager verantwortlich), Robert Verbeelen (flämischer
SS-Führer mit österreichischer Staatsbürgerschaft), Franz Murer
(Judenreferent im Getto Wilna), Hermine Braunsteiner (Aufseherin in Majdanek),
Franz Stangl (Kommandant der polnischen Vernichtungslager Treblinka und
Sobibor). Insgesamt hat Simon Wiesenthal mehr als 1.100 Kriegsverbrecher
aufgespürt, 1975 kommt es zum Konflikt mit Bundeskanzler Kreisky über die
SS-Vergangenheit des damaligen FPÖ-Vorsitzenden Friedrich Peter.
Seit Kriegsende engagiert sich Wiesenthal auch für die
Rückgabe arisierter Vermögen und angemessene Opferentschädigungen.
Im Ausland wurde seine Arbeit bereits ab den frühen
siebziger Jahren durch unzählige Ehrendoktorate, Auszeichnungen, Ehrenbürgerschaften,
Simon-Wiesenthal-Zentren, aber auch durch die Nominierung für den
Friedensnobelpreis gewürdigt. Das Verhältnis zur Republik Österreich blieb
bis Anfang der neunziger Jahre kühl und distanziert. Am 9. August 2000
erhielt er die höchste zivile Auszeichnung der USA: die "Presidential
Medal for Fredom". Am 25. Oktober 2000 wurde das Holokaust-Denkmal am
Wiener Judenplatz eröffnet, an dessen Errichtung Simon Wiesenthal
wesentlichen Anteil hatte.
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FACTS:
"Die Gutmenschen"
Ein neues Schimpfwort
Die befragten Persönlichkeiten
Lebenslauf Andreas Gruber
Andreas Gruber über "DIE GUTMENSCHEN."
Ausschnitte aus den Interviews im Film
"Simon
Wiesenthal, ein Porträt"
Einer der letzten Zeitzeugen
Ablehnung
in Österreich
Biografie
von Simon Wiesentahl
LINKS:
Das Integrationshaus in Wien
Das Simon Wiesenthal Center
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